buerokraten.alchima.de - Wasserschutz frißt Heimat auf! |
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„Wir müssen einen Kommentar zu den schlechten Dingen in unserer Welt abgeben, sonst sind wir ein Teil davon.” Ai Weiwei, Künstler, VRChina |
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Neue Hörvignetten! Siehe Wurst und Wiesengrund |
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Jede Gegend verlangt nach einem, ihr eigenen, Gestaltungsmittel. Im Licht von Südfrankreich sind es die Aquarellfarben,
in Spanien Keramik mit bunter Glasur, in der “nördlichsten Stadt Italiens” ist es der Filz. Ich übe mich im Naßfilzen, um mich in dieses einzigartige Medium tiefer einzuarbeiten. Filz ist planvolle
Absicht einer kreuz und quer überlagerten Fasermasse, die so lange eingeseift, gekocht, geschlagen und kräftig geknetet wird, bis alles zusammenhält, wie Pech und Schwefel. Um Filz herzustellen, entfilze ich
meinen Hund. Eines Tages wird mich ein Filz behüten wie ein Wachhund. |
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Hörvignetten von Karin Brandl zum
Abspielen Symbol anklicken |
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Filz im Kaukasus
- Erinnerung an Joseph Beuys |
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Filz hütet Schafe - lokalpolitische Filzhüte |
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Filzmaus
- so klein sie auch sind ... |
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Lechgriess
- Verwaltungslyrik einer Beschlußvorlage + sachliche Ergänzungen |
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Hex
- Abwehrzauber gegen Filzhüte |
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Loden-Kartell
- dicker Freundschaftsfilz |
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Ortstermine bavaria - bürokratische Landpartie - zu den Tatsachen |
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Neu!
Eine richtige Wurstkatz |
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Neu!
Gelbwurst auf dem Prüfstand |
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Fakelaki in Bavaria
zum Abspielen in die Wurst klicken |
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Neu! Wenningers Wiese
- Hommage an Ernst Jandl |
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Neu!
Idylle im Wasserschutzgebiet |
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Warum sollte man nicht in Augsburg leben?
“Wem es in der Innenstadt zu laut ist, der kann doch an den Stadtrand ziehen!” sagte ein
Veranstalter im Rahmen eines der vielen Gespräche, die wir in den 1990er Jahren über Lärmschutz in der Innenstadt führten. Es klang, als wollten sie Bürger vertreiben!Lange Jahre
wohnten wir im Herzen von Augsburg, dann zogen wir an den Stadtrand. Was wir dort erlebten? Bürger vertreiben. Sieben Jahre Bürokratenkrieg!
Es ging um unsere Heimat. Als wir das Elternhaus nicht an die Stadtwerke verkauften, begannen die Schwierigkeiten. Für den Wasserschutz? Oder für wen sonst? Das soll
alles mal weg! Das Genehmigte und die Kinder zuerst. Vo Drhoim vatreibn, das wollten sie uns. Und rundum die Gärten, die schwemmen sie davon, wenn es ihnen gerade mal paßt.
Das ist mein Augsburg! Bürokratenkrieg ist Künstlerpech Heiß siede ich das Pech. Das gieße ich dann die Zinnen hinab. Was sollte ich sonst damit tun? Retour auf Köpfe. Auch von der Politik. Denn die
hilft Bürgern nicht. Die vor der Wahl versprochene Bürgerfreundlichkeit entpuppte sich als bloße Propaganda. Zu OB Gribl braucht keiner gehen. Der hilft nichts; auch nicht wenn es
brennt und die Verwaltung der Feuerwehr Lampen in die Quere stellt. Nein. Und Grab’s Ruhe - nichts hören, nichts sehen und nicht reden wollte der dritte Bürgermeister, der als
Kulturreferent Künstlern zur Seite stehen wollte. Und Stadträtin Müller braucht kein Kleingärtner jemals wieder bitten, um Sicherheit für die Gärten. Die ist ihr wurst und sonst
nichts. Zum Glück Das vergeß’ ich nicht, als es am 8. Oktober 2010 brannte, das Gartenhaus hinten, da war die Feuerwehr gleich da! Nicht weil Gribl, Grab und
Müller den Mund hielten, sondern weil es in der Zeitung stand, dass die Feuerwehr nicht kommen kann, wenn Masten und Leuchten den Weg versperren. So etwas muß in Augsburg in der Zeitung stehen,
schwarz auf weiß, damit die Verwaltung den Menschen nicht schadet. Das vergeß ich nicht. Das ist mein Augsburg! Zu den Fakten und Hintergründen
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BilderTexteHörstücke© Karin Brandl, Alchima® |
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Aber würden sich die Bürokraten auch brav in mein Königinnenkarma hineinschmiegen
und die erforderlichen Genehmigungen anstandslos erteilen? Das war gegen ihre Natur. Bürokratie schmiegt sich nicht. Sie spreizte sich mit Armen und Beinen in den Türrahmen. Wir sollten nicht hindurch kommen,
obwohl die Tür sperrangelweit offen stand.aus: Brillen für die Bürokratie |
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