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Hinterfotzig ist die Stadt!
Den derben Kraftausdruck verwenden Bayern für eine Mischung aus Verlogenheit und Heimtücke. Seit obigem Artikel hörten wir ihn oft. Viele halten es für hinterfotzig, wie Stadtrat und
Verwaltung in Augsburg mit ihren Bürgern umgehen.
Die Stadträte lassen die Leute Gartenhäuser bauen und signalisieren Duldung - gleichzeitig wissen sie, dass irgendwann alles wegsoll, denn sie haben es selbst beschlossen! Die
Stadt gab Genehmigungen für den Umbau unseres Hauses und den privaten Abwasserkanal. Er war Auflage für den Wasserschutz - doch die Bürokratie bekämpfte dann den Kanalbau!
Die Stadt wollte mit Beleuchtungsmasten die Erschließungsstraße zustellen und ein Fußweg war im Gespräch - damit hätten Haus und Kleingärten keinen Feuerwehr- und Rettungsweg mehr gehabt!
Mit herbeigeführten Überschwemmungen
wurden Haus und Kleingärten unter Wasser gesetzt, hierzu gab die städtische Gewässeraufsicht die Auskunft, dass das Wasserkraftwerk gerade mal „überstaut“ - wir brauchten Polizei und Feuerwehr, um die Überschwemmungen abzustellen!
Die Stadt schloß unser Gebiet nicht an die Kanalisation an und wäre somit gesetzlich verpflichtet, unseren privaten Abwasserkanal genauso in ihr Abwasserentsorgungskonzept aufzunehmen, wie neun andere private Anschlußkanäle im Stadtgebiet - doch unserer fehlt und den Zuschußantrag an den Freistaat stellt die Stadt nicht!Mit keinem Wort erwähnte die Stadt in unseren verschiedenen Genehmigungsverfahren und danach, dass sie in unserem Gebiet alles beseitigen lassen will. Im Gegenteil, sie verwies stets auf den
„Bebauungsplan Nr. 864 in Aufstellung“. Insgeheim wußten wohl alle die wir fragten, dass dieser Bebauungsplan längst abgeblasen war und die Stadt alle Kleingärten weghaben
will!Noch 2010 schrieb uns CSU-Baureferent Merkle kein Wort von dem Stadtratsbeschluß, der alle vom Oberen Krautgarten vertreiben will. Aber 2011 verteidigt er ihn in der Zeitung, weil er
dessen Umsetzung irgendwann als gegeben erachtet! Dez 2011
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Am 4. November 2011 erschien der Leserbrief zum obigen Artikel in der Augsburger Allgemeinen - AZ vor Ort:
Es bleibt Unsicherheit Der Stadtratsbeschluß von 1993
schadet allen. Unser Gebiet soll in Grünflächen umgewidmet werden! Deshalb wird der Bebauungsplan für Kleingärten eingestellt. Deshalb erstellt die Stadt kein Abwasserbeseitigungskonzept für Wohnhaus und Kleingärten.
Nicht einmal unseren bestehenden Kanal nimmt sie auf und zeigt uns somit, dass sie keinerlei Verantwortung für die bestehende Bebauung übernimmt. Das ist das Resultat des Beschlusses, den Stadträte vor bald 20 Jahren
ohne Berücksichtigung der Bestandssituation festsetzten. Baureferent Merkle bestätigt dies. Zwar gibt er allen Anliegern sein Wort, die grüne Wiese nicht schaffen zu wollen. Gleichzeitig räumt er ein, dass
der Beschluss irgendwann umgesetzt werden solle. Solange der Beschluss besteht, schadet er allen und Unsicherheit bleibt. Herr Merkle könnte diese fatale Zielsetzung ganz aus der Welt schaffen und im Stadtrat einen
bürgerfreundlichen Beschluss erwirken, der die Menschen nicht vertreibt. Karin Brandl |
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