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Wasserkraftwerk Settele verursachte mehrfach Überschwemmungen

Mit einem Kraftwerk übernimmt der Betreiber Verantwortung - doch er sollte dazu auch in der Lage sein. 

  • Die Stadt Augsburg achtet nicht drauf - sie kommt nicht, wenn die Gärten schwimmen.
  • Der Obere Krautgarten im Trinkwasserschutzgebiet wird dabei jedesmal eingesumpft.
  • Schuld ist das absichtliche Überstauen des Baches und die marode Uferwandung.

Diese Überschwemmungen sind kein Naturereignis! Sie wären vermeidbar, wenn die Stadt  es will und wenn die verantwortliche städtische Gewässeraufsicht rechtzeitig handelt.

Doch die hausgemachten Lochbach-Überschwemmungen durch das nahe Wasserkraftwerk kommen den Beseitigungsplänen der Stadt für die Kleingärten in Haunstetten entgegen, nach dem Motto: Dort ist eh alles egal, das kommt alles mal weg!     

 

 

 

Hoffnungslos vereistes Kraftwerk!

Im Januar 2009 verursachte das Kraftwerk Überschwemmungen, lt. Tiefbauamt durch unsachgemäßen Betrieb (Eisgang). Erst nach Aufforderung durch Anwohner holte die Kraftwerksbetreiberin Brigitte Settele die Feuerwehr.

 

 

 

 

Durch Überstauen werden Gärten versumpft!

Im Oktober 2010 verursachte das Kraftwerk Settele eine Serie von Überschwemmungen lt. Tiefbauamt aufgrund von “Umbaumaßnahmen”. Die Stadt war nach den ersten Fluten informiert, griff jedoch nicht ein und verhinderte die weiteren Überschwemmungen nicht. Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelte in dem Fall wegen Herbeiführens von Überschwemmung und die Kraftwerksbetreiberin hatte eine Geldauflage zu leisten.

 mehr dazu unter Lochbach

 

 

Auch so bekommt man Sumpf!

Ufer in schlechtem Dauerzustand - Bach verliert eine Menge Wasser. Die Triebwerksbesitzerin Settele hat den Lochbach in dem Bereich seit 2002 zu unterhalten. Hierunter fällt außer dem Wandungsunterhalt insbesondere die Pflicht zum Räumen von Treib- und Schwemmgut und die Freihaltung von Eis(!). Jahrelang kam diese Holzwandung des Ufers herunter (Zustand bei der Ablässe 2008).

Das städtische Tiefbauamt hat die Aufsicht über die zur Unterhaltung notwendigen Maßnahmen. Es entscheidet, wann und welche Unterhaltungsmaßnahmen vorzunehmen sind.

Damit ein Ufer in so einem Zustand versinken kann, braucht es schon viel ”Verständnis” seitens der verantwortlichen Behörden, die das Ufer alljährlich bei der Ablässe begutachten. 

 

Im Herbst 2011 wurde schließlich das gesamte Ufer instand gesetzt. Das Tiefbauamt war vor Ort. Es wurde entlang der Wiesen und Gärten alles neu gemacht, nur zwei Abschnitte nahe dem Wohnhaus nicht. Diese hinterspülten Holzwände wurden lediglich jeweils mit einem Pfahl abgestützt, damit sie nicht wegbrechen.