Der Augsburger Stadtrat und unser Bürokratenkrieg
2007 sagte eine Stadträtin auf unsere Frage, ob sie eine Erklärung für die bürokratische Drangsalierung bei unserem Kanalbau am Oberen Krautgarten in Haunstetten hat: „Sie konnten nicht Nein sagen!” Gemeint
waren die Bürokraten, die uns die Genehmigungen rein rechtlich nicht verwehren konnten. Fazit: Was rechtmäßig nicht geht, wird andersrum gedreht!
Gibt es in Augsburg denn niemand, der hier Einspruch erhebt? Dass so etwas in unserer Stadt passiert, geht alle an
Als Bürger dieser Stadt schrieben wir im April 2009 allen 60 Mitgliedern des Stadtrats über unseren Fall mit dem beinahe
verhinderten Kanalbau im Wasserschutzgebiet und der Gefährdung unserer Erschließung. Etliche Stadtratsmitglieder bekundeten sofort ihr Interesse, dem Sachverhalt nachzugehen, was zunächst sehr positiv klang.
Den Mitteilungen von Stadtratsmitgliedern verschiedener Fraktionen, die uns bis Mitte Mai 09 erreichten, ist erwartungsgemäß zu entnehmen, dass Vorgänge in der Verwaltung, wie sie unser Fall aufweist,
nicht in Ordnung sind. Einer der Stadträte räumte unumwunden ein, es sehe so aus, als ob man uns vertreiben will. CSU-Fraktionschef Kränzle schrieb in seinem Brief,
dass ein solches Verwaltungsgebaren weder stillschweigend gebilligt, noch politisch getragen sei. Das würde ich ja gern glauben! Eigentlich dachte auch ich, dies sei selbstverständlich. Ans Licht aber kam das Gegenteil.
Meine Erfahrungen im Jahr 2009 haben gezeigt, was Augsburger Lokalpolitiker tun und was von ihnen alles gebilligt wird - stillschweigend. 2009 |