Das
Siebenbrunner Unterdorf bei Augsburg, fiel dem Wasserschutz zum Opfer. Es wurde abgerissen und die Fläche aufgeforstet.30 Jahre später (nach jahrelangen Bemühungen mit der Verwaltung!), stifteten im Jahr 2008
ehemalige Bewohner ein Erinnerungskreuz mit Gedenktafel.
Ende der 1970er Jahre war es Lokalpolitikern und den Stadtwerken viel wichtiger, Wohnhäuser abzureißen und Grundstücke zusammen zu raffen.
Gleichzeitig
ließen die eifrigen Wasserschützer die Gefahren durch Munitions-Altlasten auf dem alten Schießplatz in der Engeren Schutzzone links liegen. Sie blieben Jahrzehnte lang unbeachtet.
Es fällt auf, dass private
Wohnhäuser für den Wasserschutz abgerissen werden, z.B. bei fehlender Kanalisation. Doch auf öffentlichen, städtischen Grundstücken sind Kanalanschlüsse und Altlasten kein Thema!