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2009 - angeblich wußte keiner im Amt, wo unser Kanal liegt Wir hörten davon beiläufig, als Beleuchter die Platzierung für Lichtmasten planten. Dabei reichten wir vor zwei Jahren, sofort nach dem Bau
den Kanalplan in dreifacher Ausfertigung im Tiefbauamt ein. Warum wurde er den Beleuchtern erst gegeben, nachdem wir schriftlich bei der Stadt intervenierten?
Wir erbrachten eine hohe Eigenleistung für den Augsburger Trinkwasserschutz und jetzt können wir nicht sicher sein, dass die Stadt Augsburg Sorgfalt walten läßt
und Schaden vom Kanal abwendet. Vor Baumaßnahmen nimmt sie nicht einmal unsere Pläne zur Hand. Zuvor aber schloß sie sich von jeglicher Haftung für Schäden aus!
- Durch das Zurückhalten von Plänen war die Unversehrtheit der privaten Kanalleitung gefährdet, für die der Bürger haftet
Beleuchtung gefährdet Sicherheit Bei Fortschreiten der Planung wurde offensichtlich, dass die neuen Masten auf der einspurigen Straße die LKW-Durchfahrt behindern. Wir meldeten
Bedenken wegen der Feuerwehrzufahrt an; erst bei den Planern vor Ort, danach im Amt, bei Stadträten, beim Oberbürgermeister, dem dritten Bürgermeister, sowie dem zuständigen Referenten.
Auch andere Anlieger wandten sich an die Stadt. Doch es wurde an der Planung festgehalten, bis wir die Presse einschalteten. Aus der Zeitung erfuhren wir, dass die Stadtverwaltung nun die Feuerwehr zur Prüfung
der Standorte für die Lichtmasten hinzuzieht. Dies geschah tatsächlich! Als wir nach dem Ergebnis dieser Prüfung fragten, schrieb uns das Tiefbauamt, die Beleuchtung würde nun aufgrund der Haushaltslage nicht mehr
vorrangig behandelt.
- Ohne Bedenken hätte die Stadt Augsburg die Zufahrt und Sicherheit gefährdet
Die von Kleingärtnern beantragte Beleuchtung kam dann 2010 doch noch. Jetzt wurden die Lampen gefahrlos an den seit Jahrzehnten
bestehenden Telefonmasten befestigt. Warum nicht gleich so? |